Geschichte

Die Geschichte des MV Ohlsdorf

Im Jahre 185Pinsker8 begann der Volksschullehrer Pinsker, der auch als Leiter des Kirchenchors und Organist fungierte, mit der Ausbildung von Blasmusikern. Der erste Auftritt anlässlich eines musikalischen Ständchens beim neu gewählten Bürgermeister 1861 gilt als Geburtsstunde unserer Musikkapelle. In der Folge entwickelte sich die Kapelle unter der Führung verschiedener Kapellmeister bis zum 1. Weltkrieg zu einem recht erfolgreichen Klangkörper. 

Stauchner

  Nach dem Krieg schafften es engagierte Musiker wie Karl Stauchner, Viktor Barabasch oder Ernst Mandl in einer schwierigen Zeit die Kapelle neu aufzubauen.

Als Anfang der dreißiger Jahre während der großen Wirtschaftskrise nach internen Zwistigkeiten und unnötigen Streitereien mehrere Musiker ausschieden, übernahm Hans Auer die Kapellmeisterstelle. Er konnte die entstandenen Lücken rasch auffüllen und ging daran, die Musikkapelle in einen Musikverein umzuwandeln. Der 1. Februar 1933 wurde als Gründungstag für den Vereinsstatus festgelegt. Karl Baldinger wurde zum ersten Obmann gewählt.

Kreutzer

Am Ende der schwierigen Jahre während des 2. Weltkrieges, in denen August Kreutzer es irgendwie schaffte, einen kleinen aber spielfähigen Klangkörper zu erhalten, gingen aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrte Musiker daran, den Verein neu zu beleben.

Kienesberger

Leopold Moser übernahm 1945 die Aufgaben des Kapellmeisters. Als im Jahr 1951 das 90-jährige Gründungsfest gefeiert wurde, war schon Josef Kienesberger für die Organisation verantwortlich.

SNaglepp Kienesberger wurde 1955 zum Obmann gewählt. Unter seiner Leitung gemeinsam mit Max Nagl, der 1957 Kapellmeister wurde, nahm der Musikverein einen großartigen Aufschwung. Die Musiker mussten mit neuen Instrumenten ausgestattet werden, das Musikheim wurde gebaut, die Uniformen gegen neue Trachten getauscht. Auch musikalisch konnten sich die Musiker, angeleitet durch das Können von Max Nagl, stark weiterentwickeln.

Steinmaurer

1976 folgte Heinz Steinmaurer als Obmann nach und übt dieses Amt bis 2003 aus. Eine weitere Neueinkleidung, die laufende Erneuerung der Instrumente, die Vergrößerung des Probenheimes, die Organisation mehrerer Feste, und vieles andere wurde unter seiner Führung bisher verwirklicht.

Peiskammer

DPesendorferass das Hauptziel, das gemeinsame Musizieren, immer im Vordergrund blieb, dafür sorgten damals wie heute die Kapellmeister des Musikvereins. Max Nagl legte nach 26 Jahre 1983 sein Amt nieder. Ihm folgte Dir. Herbert Peiskammer (Foto links) als musikalischer Leiter und übte diese Tätigkeit bis 1991 aus. Seinen erfolgreichen Weg setzte Klaus Pesendorfer (Foto rechts) engagiert und kompetent 27 Jahre bis 2017 fort.

Der Verkauf des Musikhauses, die Übersiedlung der Proberäumlichkeiten in das neu errichtete MEZZO, die Neueinkleidung der Musikerinnen und Musiker (die Herren erstmals in Lederhosen, die Damen in Dirndlkleidern) mit Bezug auf die Ohlsdorfer Farben rot und blau: All diese großen Projekte wurden fast zeitgleich in Angriff genommen und konnten im Jubiläumsjahr 2011 (150 Jahre MVO) allesamt erfolgreich abgeschlossen werden.

Schausberger PöllPutz Anlässlich der Neuwahl des Vereinsvorstandes im Jahr 2014 übergab Obmann DI Helmut Pöll nach 11 Jahren sein Amt an Karen Schausberger, womit erstmals in der Geschichte der Ohlsdorfer Musik eine Obfrau dem Verein vorstand und dieses bis 2018 bekleidete. Seit diesem Zeitpunkt obliegt die Vereinsführung als Obmann Bernhard Putz.

Panholzer2017 übergab auch Kapellmeister Klaus Pesendorfer nach 26 Jahren sein Erbe an den Musiker Norbert Panholzer, wobei wieder eine Nachfolge aus den eigenen Reihen stammt.

Allen diesen genannten und den vielen ungenannten Musikenthusiasten ist es zu verdanken, dass heute, beinahe 160 Jahre nach dem ersten Auftritt, ein dynamischer, aktiver und erfolgreicher Verein existiert.


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